Babyphone

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Ein Babyphone schafft ein sicheres Gefühl für Baby und Eltern

Viele frisch gebackene Eltern kaufen sich ein Babyphone für ihren kleinen Liebling. Mit diesen modernen technischen Überwachungshilfen kann man sich beruhigt in einem anderen Zimmer oder sogar im Garten aufhalten und kann dennoch hören oder sogar sehen, wie es dem Baby ergeht.

Die meisten Eltern schlafen in den ersten Wochen im gleichen Zimmer mit dem Säugling, aber auch beim Mittagsschlaf oder Nachmittagsschlaf ist es eine Erleichterung, wenn man mit geringem Aufwand immer über den Schlaf der Kinder wachen kann. Ein Babyphone wird für viele Eltern dabei ein langjähriger Begleiter im Kinderzimmer sein.

Eine dieser modernen Babyüberwachungsanlagen ist nur eines der vielen Artikel, um die sich die Mütter und Väter neben Babynahrung, Windeln, Erstausstattung, Babybettchen und Kinderwagen als erstes kümmern.

Ein Babyphone gehört zu den Sicherheitsprodukten rund um das Wohlergehen der kleinsten Erdenbürger. Wer ein Laufgitter, Kindersicherungen, Herdschutz oder Babyphone in einer Wohnung vorfindet, der weiß sofort: hier ist ein Baby zu Hause.

Ein Babyphone kann sich einfacher Technik bedienen bis hin zu High Tech Lösungen für unterwegs

Viele Hersteller für Babyausstattung, Gesundheit und Medizintechnik, aber auch bekannten Marken für Elektronikkleingeräte und Mobilfunkgeräte, führen solche akustischen und neuerdings optischen Babyüberwachungsgeräte im Sortiment.

So bieten beispielsweise die Marken Reer, Nuk, Fisher-Price, Chicco, Graco, V-Tech, Philips Avent, Grundig, Angelcare, Audioline, Hama, Hartig + Helling, Beurer, Withings, Tomy, Tefal, Beaba, Babymoov, Switel, Vivanco, DeTeWe, Motorola, Topcom, Samsung oder Ansmann viele nützliche Geräte rund um die Sicherheit der Säuglinge und Kleinkinder an. Ein Babyruf oder Babyphone darf da natürlich nicht fehlen.

Die Preise der Babyphone im Vergleich reichen von dreißig Euro bis zu dreihundert Euro. Die neueste und technisch aufwendigste Generation der Babyphone bietet nicht nur eine akustische Überwachung der Babys, sondern auch eine digitale Videoüberwachung. Sogar eine Übertragung auf das Smartphone, wie Iphone oder auch auf Ipad und Ipod, ist möglich.

Sogar weltweit. Anbieter sind hier die renommierten High Tech Elektronikanbieter, die man auch aus der Unterhaltungselektronik oder Mobilfunkbranche kennt, wie beispielsweise Samsung und Motorola.

Diese Geräte mögen für manche eine Spielerei sein, doch es ist auch für die Väter oder auch für berufstätige Mütter eine intelligente Möglichkeit ihrem jungen Nachwuchs ganz nah zu sein, selbst wenn man selber geschäftlich länger weg sein muß, beispielsweise auf Geschäftsreise.

Natürlich paßt jemand zu Hause auf das Baby oder Kind auf, doch so fühlt man sich dem Liebling nahe und kann auch in der Ferne in Kontakt bleiben. Die Firma Withings bietet beispielsweise solch ein Babyphone der Luxusklasse an, welches mehrmals in 2011 ausgezeichnete wurde.

Die Technik der Babyphone erobert immer mehr Dimensionen

Aber auch klassische Babyausstatter bieten top modernste Technik für die Überwachung und Kontaktaufnahme mit den Kleinen an, wie beispielsweise Reer mit dem Modell bbt-blue, dem bébétel Bluetooth Babyphone. Dieser Babyruf funktioniert mit Festnetz oder Handy mit Bluetooth Technik.

Wenn das Baby schreit wird automatisch eine einprogrammierte Rufnummer vom Handy aus angerufen und man wird informiert. So kann man auch auf Reisen oder in der Ferienwohnung ohne Festnetzanschluß den Schlaf des kleinen Schatzes technisch überwachen.

Dieses Modell wurde von dem Verbrauchermagazin ETM im Heft 01/2009 unter achtzehn Geräten mit Gut bewertet. Zitat: „Babyphone der etwas anderen Art! Funktionstüchtig mit guter Leistung. Kann zu Kontrollzwecken besonders gut für ältere Kinder eingesetzt werden.“

Übrigens nutzen auch viele Eltern die Geräte zur Hausüberwachung, wenn die Kinder schon groß sind und man vielleicht über Einbrecheraktivitäten gewarnt werden möchte. Auch in der Kranken- und Altenpflege werden nicht selten Babyphone eingesetzt.

Wo findet und kauft man am besten Babyphone?

Da diese Geräte für die Zielgruppe Baby konstruiert wurden, aber von der Bauweise zu den Elektronikkleingeräten zählen, so kann man diese Babyüberwachungsanlagen im Bereich der Elektronik und bei Fotoartikel ebenso finden, wie bei der klassischen Babyausstattung. Aber am meisten Auswahl wird einem sicherlich bei speziellen Onlineshops und auf großen Verkaufsportalen in der Rubrik Baby und Kleinkind geboten.

Babysicherheit ist ein Thema, das viele Eltern lange Zeit begleitet, bereits bei der Vorbereitung auf das neue Familienmitglied, wie auch im zunehmenden Alter der Kleinen. Und da einem das Wohlergehen der Kinder am Herzen liegt informiert man sich im Vorfeld nicht nur über die Preise der unterschiedlichen Modelle beim Thema Babyphone, sondern auch um deren Ausstattung und Funktion, die Handhabung, die Übertragungsleistung und über eventuelle gesundheitliche Gefahren.

Bevor man sich für den Kauf eines Baby Phones entscheidet, nimmt man oft einen Babyphone Test und einen gleichgearteten Testbericht zur Hand oder erkundigt sich auf Elternforen und tauscht sich auf Chats mit Gleichgesinnten aus.

Natürlich sind auch die Erfahrungen im Bekannten- und Verwandtenkreis wichtige Informationsquellen. Allerdings ist nicht jede Mutter oder jeder Vater gleich positiv auf diese modernen und teilweise digitalen Kinderüberwachungshilfen eingestellt.

Warum soll man sich ein Babyphone zulegen?

Gerade in den ersten Wochen und Lebensmonaten eines Babys ist es für die Entwicklung des Selbstvertrauens der Säuglinge wichtig, daß die Eltern sprich meist die Mutter, immer in erreichbarer Nähe ist. Sie kann jederzeit trösten oder helfen, wenn das Kleine die Nähe und den Schutz benötigt.

Da die Schlafphasen der Kleinen aber viel häufiger gelagert sind als bei den Erwachsenen, so wäre ein Mutter ziemlich blockiert über den Tag, würde sie immer neben dem Kinderbettchen Wache halten.

Natürlich hört man bei solch einer Überwachung nicht nur, wenn sich das Baby rührt und vielleicht weint oder schreit, sondern auch jedes andere Geräusch im Zimmer.

Wer im Haushalt einen Hund hält oder ein anders Haustier, kann so mitbekommen, wenn jemand in das Zimmer kommt. Wenn da Baby schon etwas älter ist und bereits im Laufstall sitzt und spielt, so kann beispielsweise der mobile Empfänger bequem in andere Räume mitgenommen werden, ohne daß man das Kind ganz ohne Aufsicht läßt.

Noch perfekter funktioniert die Überwachung der Kleinen, wenn das Babyphone mit einer Videofunktion ausgestattet ist. Ein Babyphone mit Kamera ermöglicht es, daß man das Kind im Auge behält, auch wenn man sich selber räumlich getrennt aufhält.

Und ein Elternteil, daß auf Geschäftsreise ist kann auch aus der Ferne das Wohlergehen verfolgen. Diese Geräte sind natürlich teurer, als die einfachen analogen Modelle, doch auch hier ist die Technik schon viel weiter vorangeschritten, so daß man ein älteres Modell schon verhältnismäßig günstig erwerben kann.

Die beliebten Babyphone Audioline V100 BabyCare, das Reer 8006 Babyphone mit Kamera Wega, das Motorola 188404 – MBP30, das DeTeWe Control Visieon 4000 mit Videoüberwachungssystem oder das Philips AVENT mit Video Monitor Modell SCD600/00 werden häufig schon reduziert angeboten.

Wie funktioniert ein Babyphone und welche Arten gibt es?

Mit einem Baby Phone wird bei der einfachsten technischen Konstruktion jedes Geräusch vom Kind und im Kinderzimmer übertragen auf ein mobiles Empfangsgerät. Das läuft ähnlich wie beim Walky-Talky Prinzip, denn bei vielen Modellen ist sogar eine Kommunikation mit dem Baby möglich.

Viele Babyphone unterstützen diese akustische Übertragung auch durch ein Lichtsignal, je stärker das Geräusch ist im Umfeld des Babys, umso mehr Lichter leuchten auf dem Empfängergerät der Eltern.

Die einfachsten und damit kostengünstigsten Geräte sind analoge Funk Babyphone, die man aber durch einen meist vorhandenen Gürtelclip ganz einfach mit sich führen kann. Diese Zweikanalgeräte haben einen geringen Funktionsumfang, funktionieren aber in der Regel von 150 bis zu 300 Meter weit ohne Probleme. Die Grundtechnik entspricht der von schnurlosen Telefonen. Man kann die Geräte aber oftmals wahlweise mit Batterie oder Netzanschluß nutzen.

Das Reer 1200 Babyphone Modell Neo ist beispielsweise solch ein erprobtes sehr günstiges Exemplar. Allerdings wird dieses, wegen der Rauschanfälligkeit, auch von einigen Eltern gerügt. Etwas teuer liegen das Philips Avent SCD481/00 Babyphone oder das Babyphone Philips SCD480/00.

Auch verwenden kann man natürlich ein Telefon mit dieser sogenannten DECT Funktechnik, denn das Telefon dient als Empfänger und kann durch das eingebaute Babyphone eine vorher einprogrammierte Telefonnummer anwählen, wenn sich das Kleine bemerkbar macht.

Durch eine ebenfalls vorhandene Gegensprechanlage kann das Elternteil oder der Babysitter mit dem Baby sprechen, bis es nach dem Alarmanruf den Schlafraum selber erreicht hat. Das Gigaset C610A ist solch ein schnurloses Telefon mit Bayphonefunktion oder das Gigaset A600A.

Eine erfreute Kundin auf Amazon hinterließ auf Amazon im Juli 2011 beispielsweise den folgenden Kommentar zum Gigaset C610A; „Aber die Babyphone-Funktion ist ein echter Trüffel. Macht der Kleine Randale, wählt das im Kinderzimmer abgestellte Mobilteil mein Handy (oder alternativ ein internes Mobilteil) an und ich kann ran gehen und hören, was los ist.

Nur mal kräftig gehustet, laut geträumt oder wirklich wach. Wenn alles ok ist, einfach auflegen und das C610 geht wieder in die Babyphone-Funktion. Jetzt kann ich mich ganz entspannt auch außerhalb der Reichweite aller Standard-Babyphone bewegen und bin immer im Bilde, wenn was im Kinderzimmer los ist. Ein echt gut durchdachtes und umgesetztes Feature!“

Was kann ein modernes Babyphone sonst noch alles?

Doch vielen Eltern ist dieser einfache Leistungsumfang berechtigterweise zu wenig für sich und ihren kleinen Schützling. Die Hersteller haben sich im Laufe der vergangenen Jahre viele nützliche und weniger nützliche Funktionen einfallen lassen. So kann mit dem Babyphone beispielsweise die Zimmertemperatur gemessen werden oder die Luftfeuchtigkeit. Am Babyteil können Einschlafmelodien abgespielt werden oder ein beruhigendes Nachtlicht leuchtet.

Manche Modelle wirken dabei sogar sehr verspielt, wie beispielsweise das Fisher Price Baby Phone Modell Wunderwelt Süße Träume T40009-0 mit einem integrierten Nachtlicht, mit unterschiedlich leuchtenden Farben.

Das analoge Babygerät, mit dem man nur Zuhören, aber nicht selber Sprechen kann, zeigt einen kleinen Eisbären und einen Pinguin. Doch in diesem sehr preiswerten Überwachungsgerät steckt viel mehr, denn im Elternteil sind LED Leuchten vorhanden, die den Geräuschpegel anzeigen.

Das Elterngerät selber verfügt je nach Hersteller über spezielle Raffinessen. Bei Babyphone Geräten mit einer Stimmaktivierung wird der Alarm nur ausgelöst, wenn das Baby zu Schreien beginnt. Lautstärkenregelung, Vibrationsalarm, Antwortfunktion, Taschenlampe und vieles mehr versorgt die Eltern mit Informationen und Funktionen rund um das Wohlergehen der Kleinen.

Die neusten High Tech Geräte fangen sogar Bilder des Kinderzimmer und des kleinen Schützlings ein und übertragen die Bilder sogar an mobile Geräte in der ganzen Welt.

Auch beim Thema Babyphone wird viel angeboten, das nicht immer glücklich macht

Doch was ist wirklich wichtig und was ist unnütz überfrachtete Technik? Was belastet den Geldbeutel unnötig und vielleicht sogar die Gesundheit von Eltern und Kind? Diese Fragen gehen immer mehr Menschen im Kopf um, wenn sie sich mit dem Anschaffungsgedanken eines Babyruf oder einer Babyüberwachungsanlage beschäftigen.

Und was ist zwar gut gedacht von den Herstellern, stellt sich aber häufig in der Praxis bzw. in den Wohnungen der Eltern als weniger funktional heraus. Beispielsweise das Reer Babyphon 7000 mit Atmungs-Aktivitäts-Kontrollmatte wurde für Eltern entwickelt, die neben der akustischen Überwachung auch zusätzlich über eine motorische Kontrolle des Babys, optimale Sicherheit erlangen wollen zum Wohlergehen des Kleinen.

Eltern, die mit ihrem Schützling in einem Zimmer schlafen, können dieses Reer Phone allerdings schwer nutzen. Sender und Empfänger können nicht in einem Zimmer betrieben werden, da sich die Signale überlagern.

Die Matte sei laut Erfahrungsberichten zwar sehr sensibel und funktioniert selbst unter der Matratze, aber es kommt häufig zu Fehlalarm. Dieses Babyphone fällt in der Praxisprüfung der Eltern häufig durch wegen der komplizierten Handhabung und der schlechten Tonqualität.

Die ältere Generation der Babyphone war noch störanfällig

Die einfacheren akustischen Babyphone der früheren Jahre übertragen oftmals alle Geräusche aus dem Babyzimmer und sind damit immer auf Sendung. Die intelligenteren Nachfolgemodelle melden sich erst wenn sich etwas im Zimmer regt, bzw. springen vom Stand by Modus zur Sendfunktion. Dadurch wird der mögliche elektrische Smog reduziert. Im Test 2005 von Stiftung Warentest wurden die Modelle von Hartig + Helling MBF 1111 und das Vivanco BM 30 hier positiv erwähnt.

Wenn gleich die gleichen akustischen Geräte die Schwäche noch zeigten, daß sie sensibler auf andere Babyphone in der Nachbarschaft reagierten. Im Laufe der letzten gut sechs Jahren ist aber vieles technisch optimiert worden. Andere Geräte können heutzutage unterscheiden zwischen den Umgebungsgeräuschen und dem Wimmen des Babys. Diese Funktion nennt sich Stimmaktivierung.

Je seltener und weniger ein Babyphone selber Funksignale abgibt, desto weniger gerät es in den Verdacht belastende elektromagnetische Felder zu produzieren. Wer also ein Babyphone sucht, das strahlungsarm ist, wird häufig auf die Modelle mit DECT Technologie stoßen, wie beispielsweise Gigaset oder auf die einfachen Zweikanalmodelle.

Doch auch die DECT Technik ist teilweise umstritten, da diese gepulste Strahlung zwar geringer ist als bei reinen Funkmodellen, aber dennoch auf Sendung ist. Die Firma Philips bietet mit dem Avent Babyphone SCD 505/00 einen sogenannten Eco Modus, der die Strahlung des Babyrufs abhängig macht von der Distanz zwischen Empfänger und Senderteil.

Je weiter der Empfänger bzw. das Elterngerät weg ist, desto sensibler und häufiger sendet das Babyteil. Ist man näher dran werden die Sendeimpulse geringer. Auch der Energieverbrauch wird dabei gesenkt. Übrigens, Modelle mit Videoüberwachung sind richtige Energiefresser.

Ein vielfach gelobtes Babyphone ist das Angelcare AC 420 D, welches von Ökotest in 2009 mit sehr gut bewertet wurde und ohne DECT Funkwellen auskommt. Es gilt auch heute noch als eines der strahlungsärmsten Babyphone.

Was ist dran an einem Angelcare Babyphone?

Ein Babyphone ist entweder geräusch- und störungsfrei oder strahlungsarm. Das Angelcare AC 420D beweist aber in beiden Disziplinen Stärke. Dieses Modell hat eine Reichweite von 250 m und bietet eine Lautstärkenregelung. In einer Kundenkritik auf Amazon aus Januar 2011 kann man zu diesem Babyphone beispielsweise nachlesen:

„Die Empfangsqualität ist super und die geringe Strahlung beruhigt natürlich! Toll finde ich, dass der Empfänger dank einer Akkuladestation portabel ist, was bei unserem vorigen Babyphone nicht der Fall war.“

Ökotest wählte das Angelcare Babyphone auf Grund seiner niedrigen Strahlung auf Platz 1 und urteilte über das Modell in seinem Test aus Januar 2011 wie folgt: „Unser beauftragtes Labor bestätigt: ein maximal Elektrosmog-reduziertes Babyfon. Darüber hinaus verfügt das Angelcare AC420D über eine gute Sprachqualität.

Die Reichweitenkontrolle lässt sich einfach an- und – wichtig damit es nicht dauernd sendet – wieder abschalten. Kleines Manko: Von Mikrowellen und Handys in näherer Umgebung lässt sich das Gerät besonders leicht stören.“ Einige Eltern auf Amazon bestätigten den letzten Kritikpunkt und berichten von der Störanfälligkeit durch vorbeifahrende Taxis oder Polizeiautos.

Wie unterschiedlich Testberichte ausfallen können, beweist die Bewertung bei der Stiftung Warentest für das gleiche Babyphone Angelcare AC 420D. Im Mai 2011 fällt das akustische Babyphone im Testbericht beim Magazin Test auf Platz acht, von insgesamt dreizehn akustischen Geräten.

Die Feinbeurteilung klingt hier ganz anders: Gesamtnote „befriedigend“ (3,0) = Übertragung (40%): „befriedigend“ (2,7); Handhabung (35%): „befriedigend“ (3,5); Umwelteigenschaften (25%): „befriedigend“ (2,7).“ Bei der Stiftung Warentest werden Übertragungsleistung, Handling und technische Ausstattung eben höher gestellt, als Umwelt- und Gesundheitsaspekte.

Wie werden Babyphone von der Stiftung Warentest bewertet?

Eine der ersten Quellen für alles rund um Waren und Lebensmittel sind die Testergebnisse des Verbrauchermagazins „test“, welches von der Stiftung Warentest veröffentlicht wird. Da alle Eltern auch Verbraucher sind, ist der Griff zu einem Testheft oder das Nachlesen der Ergebnisse im Internet nicht verwunderlich. In 2005 und 2011 wurden zwei umfangreiche Tests rund um die modernen elektronischen Babysitter von der Stiftung Warentest durchgeführt.

Bei einem Babyphone werden technische Aspekte zur Handhabung und zur Übertragungsfunktion unter die Lupe genommen. Unter die Rubrik der Umwelteigenschaften zählen, beispielsweise im Test vom Mai 2011, die Punkte der Verarbeitung – im konkreten Fall des Herabfallens des Gerätes, der Stromverbrauch und die elektromagnetische Wirkung der Babyphone.

Zum letzten Punkt wird bei allen sechzehn Modellen im Test 2011 keine Gesundheitsgefahr ausgesprochen, auf Basis des derzeitig geltenden Bundes-Immissionsschutzgesetzes. Im Vorgängertest aus dem Jahr 2005 wird das Thema von der Stiftung Warentest allerdings noch sensibler dargestellt. Und auch das Magazin Ökotest würde dies sicherlich ganz anders sehen.

Vernünftiger Umgang mit dem Thema Babyphone

Wir sind überall mit Technik und Funkstrahlung umgeben, jeder hat sein eigenes Empfinden, wie viel Technik er wie nah an sich, seinen Körper und seinen Lieben heranlassen möchte. Das Sendegerät des Babyphones sollte man daher nicht zu dicht beim Säugling platziert werden. Es werden zwei Meter Abstand empfohlen, sowohl für das Babyfon, als auch das dazugehörige Netzgerät.

Wer in sich Zweifel trägt, der sollte lieber zu einem empfindlicheren Modell greifen, welches die leisesten Geräusche im Raum noch erfassen kann, wie beispielsweise das Chicco Baby Control Audio Digital Plus oder das Chicco Video Digital. Panikmache ist auf jeden all genauso wenig angebracht, wie leichtfertiges Abtun der Kritikerstimmen zu elektromagnetischen Feldern.

Man sollte sich am besten selber zuvor im Klaren sein, welchen Leistungsumfang und welche Funksendeleistung man wirklich benötig. Wer nur eine kleine Wohnung hat braucht sicherlich kein Gerät mit mehreren hundert Metern Funkleistung.

Man sollte für sich die grundsätzlichen persönlichen Vor- und Nachteile des Gebrauches eines Babyphones ausloten. Und auch keine Scheu haben sich letztlich vielleicht sogar gegen den Kauf eines Babyfunk auszusprechen.

Die Babyphone Gewinner bei Ökotest im Jahr 2009

Achtzehn Babyphone hat das Magazin Ökotest im November 2009 kritisch unter die Lupe genommen, die Testsieger wurden vier Modelle. Das Siegertreppchen teilten sich Angelcare AC401, Angelcare AC420D, Hartig & Helling MBF 3333 und das Vivanco BM 440 ECO Plus. Der Favorit war aber das Angelcare AC401 mit den Worten:

„Der Angelcare AC401 Geräusch- & Bewegungsmelder verfügt über eine abschaltbare Reichweitenkontrolle und bietet im Störfall acht Kanäle zur Auswahl. Außerdem kann man mithilfe einer Sensormatte, die unter die Matratze des Bettes gelegt wird, die Bewegungen des Babys erfassen. Zwar hat das Ganze seinen Preis (..). Dafür erzeugt das Gerät kaum Elektrosmog.“

Das Angelcare Babyphone AC401 ist damit ein Geräusch- und Bewegungsmelder, denn zwei Sensormatten erfassen jede Bewegung des Babys. Der Hersteller lobt die vielfältige Einsatzmöglichkeit des Angelcare AC401. Zuerst im Elternschlafzimmer nur als Bewegungsmelder genutzt, dann als Kombination für Geräusch und Bewegung und später nur als akustisches Babyphone. Einige Raffinessen werden mitgeliefert wie zuschaltbare Reichweitenkontrolle, Raumtemperaturanzeige, Nachtlicht, Geräuschpegelanzeige, einstellbare Mikrofonempfindlichkeit etc.

Im Punkt Elektrosmog äußerte sich das Gesundheitsmagazin Ökotest übrigens negativ zum sonst so beliebten Philips Avent SCD530, welches nur auf Platz zwölf in deren Wertung kam im November 2009. Das Magazin Kids Go hingegen sprach einige Monate vorher in deren Test 01/2009 seine besondere Empfehlung zum Kauf dieses Philips Baby Phones aus.

Und die Eltern beispielsweise auf Amazon gaben dem Philips Babyphone SCD530 ebenfalls im Praxistest, zu mehr als der Hälfte der Kundenrezensionen, die Wertung sehr gut / gut. Hier zeigt sich, wie unterschiedlich die Vor- und Nachteile eines Gerätes gesehen werden.

Die Babyphone Gewinner bei der Stiftung Warentest in 2011

Nur sechzehn Babyphone waren im Rennen bei Stiftung Warentest, der Testsieger in 2011 wurde der Philips Avent SCD525 mit DECT Technik, wie man diese von den schnurlosen Telefonen kennt. Die Gesamtnote belief sich auf 1,8. Besonders Funktion und Klangeindruck, der praktische Betrieb und die Tatsache, daß es von anderen Babyphonen nicht gestört werden konnte, haben am Babyphone Avent SCD525 überzeugt.

Mit im Rennen in 2011 beim Magazin Test und auf Platz kam das Nuk Eco Control Babyphone Dect. 266. Auf Platz drei folgt das Vtech CS120 Babyphon, auf Platz vier das Chicco Baby control Audio Digital Plus. Auf Platz 1 bis 4 der zuverlässigsten und besten Geräte in der Wertung von Stiftung Warentest finden sich damit Babyphone mit akustischer Überwachungsfunktion.

Nur drei Geräte mit Bildübertragung waren im Testaufbau. Der Philips Avent SCD600 wurde mit der Note 2,4 der Beste in dieser Gruppe. Die anderen beiden Modelle fielen durch schlechte Klangübertragung und Reichweite ab.

Was ist dran an einem Philips Avent Babyphone?

Wer sich mit dem Thema Babyphone beschäftigt, dem fällt ziemlich schnell auf, wie beliebt die Babyüberwachungsgeräte der Firma Avent sind, welche in Zusammenarbeit mit dem Elektrokonzern Philips entwickelt wurden. In den letzten Jahren sind häufig Modelle der Marken in Test und tauchen auch bei regen Diskussionen auf Elternforen auf.

Im Computer BILD Test Heft 10/2008 wurde das Modell Philips Avent SCD 520/00 der Testsieger. Damit bekam der Siegeszug der Babyphone von Philips sicherlich einen nicht unerheblichen Schub. Bei diesem Test folgte das Audioline Baby Care 5, das Oregon Scientific BBM 212 und das Angelcare AC420 auf Platz 2 bis 4.

Aber die Avent Modelle werden nicht nur geliebt, auch Kritik ist zu spüren. Beispielsweise die Mehrheit der Eltern vergibt bei den jüngsten Eco Dect Modellen von Philips Avent die Note sehr gut bei den Kundenrezensionen auf Amazon, aber es geben meist genauso viel Menschen nur einen Stern, wie es Kunden gibt, die vier Sterne vergeben. Gerade bei dem Modell Avent SCD 505/00 regen sich die Gemüter. Dem einen ist die Sensibilität des Babyphones zu hoch, dem andern zu gering.

Was macht denn nun ein gutes Babyphone aus?

Ein Babyphone hat eine Hauptaufgabe: jede Störung im Kinderzimmer sofort und so deutlich als möglich zu melden. Da die Geräte durch Funk funktionieren, so können viele Faktoren vor Ort über die Klang- und Bildqualität des Baby Überwachers entscheiden. Die Geräte müssen möglichst störungsfrei arbeiten. Das sind die mehr oder weniger natürlichen und baulichen Störfaktoren, wie dicke Wände oder ein Baum im Garten, wenn man sich beispielsweise im Sommer im Garten sonnt oder beim Nachbarn zum Grillen eingeladen ist.

Aber schon ein anderes eingeschaltetes Babyphone in der Nachbarschaft kann die Übertragung empfindlich stören, daher ist es vorteilhaft, wenn die Sendefrequenz individuell eingestellt werden kann. Auch will man nicht nur die Gewissheit haben, daß die Geräusche des Babys aufgenommen und sauber übertragen werden, sondern daß man auch eine angenehme Lautstärkenregelung vornehmen kann.

Wer sich eines der kostspieligeren Geräte mit Videoüberwachung leistet möchte das Bild auf dem Display des Babyphone Empfängergerätes ordentlich sehen können bei Tageslicht, wie auch in einem dunklen Zimmer. Neben der technischen Punkte sollte das Babyphone auch noch normal zu bedienen sein, ohne daß man eine spezielle Schulung benötigt.

Es wird immer schwieriger im Dschungel der Babyphone Testberichte – nein immer informativer

Die Qual der Wahl fällt vielen Eltern immer schwerer, denn es gibt eine große Anzahl verschiedener Modelle im Markt. Es werden von den unzähligen Anbietern wie Audioline, Philip Avent, Reer, Beurer, Angelcare und viele andere mehr immer wieder neue Modelle entwickelt.

Was die Sache nicht einfacher macht ist, daß in jedem Test die Testsieger etwas anders ausfallen, bzw. die Teilnehmer im Test sehr unterschiedliche Baby Phone sind. Und jeder Test wählt andere Modelle aus, auch im selben Jahr.

Wer sich bei all der vielen Features und technischen Möglichkeiten allein gelassen fühlt, nicht zu viel ausgeben möchte, Störanfälligkeit beklagt oder eine schwer verständliche Gebrauchsanleitung vorfindet, manchmal ist der Griff zu bewährten und eher einfachen Geräten die Lösung.

Auch wenn ein Babyphone nicht auf den vordersten Rängen in der Wertung eines Testberichtes steht, so muß dieses Gerät nicht per se schlecht sein. Beispielsweise das Babyphone Vivanco BM550 Eco erreichte bei der Testuntersuchung vom ETM Testmagazin im Januar 2009 nur den zwölften Platz von gesamt achtzehn Modellen.

Die Note gut (83,6 %) ist sicherlich nicht schlecht und der Kommentar der Jury spricht durchaus die Wahrheit: „Pragmatische Babyphones ohne Extras, erfüllen mit ziemlich einfacher Handhabung ihren Zweck.“

Bereits beim gesundheitskritischen Ökotest Magazin erhielt dieses Babyphone vor Jahren die Note Gut (Heft08/2006). Jetzt ist dieses Modell fast nicht mehr zu bekommen, doch viele ebenso gute analoge Babyphone im Angebot.

Nicht verzweifeln – jeder findet sein passendes Babyphone

Sicher, man kann die vielen verschiedenen Testbesprechungen und Testergebnisse als Vorteil ansehen, um so einen großen Überblick über verschiedenste Modelle zu erhalten. Doch unterschiedliche Wertung zu gleichen Modellen irritieren doch den einen oder andern.

Das Magazin Haus & Garten Test hat beispielsweise in der Maiausgabe 2011 dreizehn Babyphone gegen einander antreten lassen. Das Heft erschien zufällig sogar noch parallel zu dem Test von der Stiftung Warentest, ebenfalls zu diesen praktischen elektronischen Babysittern.

Das Modell Audioline Baby Care 8 eco zero wurde der Testsieger beim Magazin „Haus & Garten Test“, bei der Stiftung Warentest erreichte die Babyüberwachungsanlage den sechsten Platz. Ein weiteres Babyphone von Audioline belegte bei “Haus & Garten Test” sogar den zweiten Platz, das Audioline Baby Care 6 eco zero.

Nur das Baby Phone Hama BC-400D läßt sich ebenfalls in beiden Tests finden. Einmal mit der Note2,7 bewertet und einmal mit der Note 3,6. Alle anderen Modelle sind jeweils unterschiedliche Überwachungsanlagen. Mehrheilich nur zur akustischen Kontrolle.

Bei Haus& Garten Test standen die Marken Audioline, Beurer, IVS DeTeWe, Topcom, Reer, Hama, Ansmann, DNT und GEV im Wettkampf. Bei der Stiftung Warentest waren es hingegen Nuk, Philips Avent, VTech, Chicco, Hama, H+H, Angelcare, Ansmann, Audioline, Babyfon und ein Babyphone von Reer.

Trotz der immensen Flut an Informationen wird es vielen Eltern nicht leicht fallen das passende Geräte für ihren kleinen Liebling und sich zu finden. Es bleibt auf jeden Fall immer spannend im Bereich der elektronischen Babysitter, der akustischen und optischen Babyüberwachungsgeräte.

Egal ob analog oder digital, die Geräte nehmen den Eltern trotz der Hilfestellung nicht die letztliche Arbeit ab das Baby im Fall des Falles zu trösten. Jedes Babyphone ist aber ein guter Helfer, das Baby nicht zu lange ungetröstet zu lassen.

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